Inkarnatklee lateinisch Trifolium incarnatum liefert den Bienen sowohl Nektar als auch Pollen. Den Nektar sammeln die Bienen hauptsächlich in den Vormittagsstunden.
Möchten Sie Ihren Bienenvölkern eine sichere Nektar- und Pollenquelle bieten und gleichzeitig den Boden am Standort fördern? Inkarnatklee (Trifolium incarnatum), oft auch als Blutklee bezeichnet, gehört zu den bewährten Trachtpflanzen, die sich für Imkeraussaaten eignen. Die Packung mit 0,5 kg ist für die direkte Aussaat vorbereitet und eignet sich hervorragend für die Anlage von Trachtstreifen, Biodiversitätsstreifen und kleineren Flächen in der Nähe des Bienenstandes.
Inkarnatklee zieht Bienen durch den hohen Zuckergehalt des Nektars an, und der Bestand wird während der Blütezeit intensiv beflogen. Typisch ist auch die tageszeitliche Verteilung des Sammelns: Die Bienen tragen den Nektar überwiegend vormittags ein, während nachmittags häufig der Polleneintrag überwiegt. Dadurch lässt sich leicht ein erhöhter Flugbetrieb an den Fluglöchern sowie regelmäßige Einträge beobachten.
Hinsichtlich der Nektarergiebigkeit ist bemerkenswert, dass das Nektarium einer einzelnen Blüte innerhalb von 24 Stunden etwa 0,18 mg Nektar mit einem Zuckergehalt von rund 43 % produziert. Der gesamte Zuckerwert erreicht ungefähr 0,8 mg pro Blüte und Tag, sodass es sich um eine energetisch sehr ergiebige Bienenweide handelt. Die Pollenhöschen haben einen typisch rosafarbenen Farbton. Inkarnatklee wird in der Regel nicht zur Quelle eines Sortenhonigs, bereichert jedoch deutlich Blütenmischungen und hilft, die Bienenvölker vor der Haupttracht zu stärken sowie in Zeiten, in denen die Bienenweide ergänzt werden muss.
Inkarnatklee ist nicht nur „Futter" für Bienen – im Bestand wirkt er auch als hochwertige Gründüngung und verbessert auf natürliche Weise die Bodenverhältnisse durch Stickstoffbindung. Gleichzeitig gilt, dass die Bestäubung durch Bienen einen direkten Einfluss auf die Samenbildung hat: Werden in der Nähe des blühenden Bestandes etwa 2–4 Bienenvölker aufgestellt, kann der Saatgutertrag um etwa 35–40 % gesteigert werden. Mit der Aussaat fördern Sie also nicht nur Ihre Bienenvölker, sondern auch die Gesamtstabilität des lokalen Ökosystems.
Für den besten Erfolg halten Sie den geeigneten Aussaattermin ein. Ideal ist die zweite Augusthälfte – die Pflanzen wurzeln bis zum Winter gut ein, überwintern sicher und blühen im folgenden Jahr. Die Abreife liegt in der Regel um den 10. Juli.
Empfohlene Aussaatmenge:
Für Grünfutter oder Gründüngung in Reinkultur werden üblicherweise 150–250 g pro 100 m² ausgesät. Für die imkerliche Nutzung (Trachtstreifen) hat sich eine Aussaatmenge von 160–180 g pro 100 m² bewährt. Das Saatgut wird in eine Tiefe von 1–2 cm abgelegt.

| Angabe | Wert |
| Bezeichnung | Inkarnatklee (Trifolium incarnatum) |
| Packungsgewicht | 0,5 kg |
| Aussaattermin | Zweite Augusthälfte |
| Reifetermin | Um den 10. Juli (Folgejahr) |
| Aussaatmenge (Trachtstreifen) | 160–180 g / 100 m² |
| Saattiefe | 1–2 cm |
| Zuckergehalt des Nektars | 43 % |
| Pollenfarbe | Rosafarben |