Gesäter Flachs - 0,5 kg
Gemeiner Lein (Linum usitatissimum) kommt auf der ganzen Welt vor und gehört zu den ältesten Pflanzen, die der Mensch zu kultivieren begann. Er hat einen schlanken Stängel, unauffällige Blätter und charakteristische hellblaue Blüten. Als ursprüngliche Entstehungsorte des Leins werden Südamerika, Iran, Ägypten und Indien angegeben, aber seine Geschichte reicht bis zu den antiken Zivilisationen zurück und ist in vielen alten Texten dokumentiert.
Saat-Lein (Linum usitatissimum) – traditionelle blaue Bienenweide
Der Saat-Lein gehört zu den ältesten Kulturpflanzen, die bereits aus dem alten Ägypten und Indien bekannt sind. Aus Sicht des Imkers handelt es sich um eine attraktive honig- und pollenspendende Pflanze, die während der Blütezeit das Trachtangebot deutlich bereichern kann. Die schlanke einjährige Krautpflanze erreicht eine Höhe von bis zu 120 cm, und ihre zarten hellblauen Blüten bilden im Garten wie auf dem Feld einen auffälligen blauen Bestand, den die Bienen zuverlässig anfliegen.

Warum Lein in die Bienenweide einbeziehen?
Ein großer Vorteil des Leins ist der Blühzeitpunkt – meist im Juni, wenn die Bienenvölker eine stabile Versorgung mit Nektar und hochwertigem Pollen für ihre weitere Entwicklung benötigen. Der Lein beginnt in der Regel etwa 60 Tage nach der Aussaat zu blühen, und seine fünfzähligen Blüten sind für Bienen gut zugänglich. Durch die Aussaat von Lein fördern Sie die Vielfalt der Bienenweide in der Umgebung des Standorts und tragen damit indirekt zur Vitalität des Bienenvolkes bei.
Gesundheitlicher Nutzen und praktische Verwendung
Der Saat-Lein ist nicht nur für Bienen wertvoll – auch seine Samen sind von großem Nutzen. Leinsamen enthält einen hohen Ölanteil (bis zu ca. 40 %), ist reich an Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffen und Antioxidantien. Dank seiner Schleimstoffe wird er traditionell bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt sowie in Zeiten, in denen gereizte Schleimhäute beruhigt werden müssen. In der Küche eignet er sich für Backwaren, Breie oder Salate, gegebenenfalls auch als Futterzusatz für Nutztiere und Geflügel.
Anbau und Pflege
Der Saat-Lein (volkstümlich auch Flachs genannt) gedeiht am besten auf feuchteren, gut durchlässigen Böden und kommt häufig auch in Mittelgebirgslagen gut zurecht. Die Aussaat erfolgt in der Regel im April, sobald der Boden nach dem Winter abgetrocknet und zur Bearbeitung bereit ist. Die Reife tritt nach etwa fünf Monaten ein; sie ist unter anderem am Vergilben der Stängel zu erkennen. Dank des anspruchslosen Anbaus eignet er sich sowohl für größere Flächen als auch für kleinere Imkergärten und Randstreifen von Grundstücken.

Technische Parameter und Empfehlungen
| Lateinischer Name | Linum usitatissimum |
| Pflanzentyp | Einjährige Krautpflanze |
| Pflanzenhöhe | bis 120 cm |
| Aussaattermin | April |
| Blütezeit | Juni |
| Saattiefe | 2–2,5 cm |
| Aussaatmenge | 80–100 kg/ha |
| Verwendung | Bienenweide, Lebensmittelherstellung, Futtermittel |
Gönnen Sie Ihren Bienen eine zuverlässige Tracht in einer wichtigen Phase der Saison und sich selbst die Freude an einer eindrucksvoll blühenden Fläche. Der Saat-Lein ist eine praktische Wahl zur Förderung der Landschaft, des Gartens und der Kondition Ihrer Bienenvölker.





























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