Vorbereitung vor dem Transport und das Einlogieren der Ableger. Ableger sollten in geschlossenen Transportkisten mit Lüftungsöffnungen transportiert werden. Wichtig ist, die Ableger möglichst abends an den Standort zu bringen, damit der Stress für die Bienen minimiert wird und sie sich am Morgen gut in der neuen Umgebung orientieren können. Einstellung von Flugloch und Belüftung nach dem Umsetzen der Ableger. Nach dem Einsetzen des Ablegers in die vorbereitete Zarge ist es entscheidend, die Frage der Öffnung des Fluglochs bzw. des Oberlochs gut zu lösen. Die meisten Imker empfehlen, mit geschlossenem Flugloch und geöffnetem Oberloch zu beginnen, das nur auf die Breite einer Biene eingeengt ist, um das Risiko von Räuberei durch stärkere Völker aus der Umgebung zu vermeiden. Einige Imker verwenden einen Gitterboden für eine bessere Ventilation. Die Erfahrungen unterscheiden sich: Manche Imker empfehlen, die Windel/Einlage unter dem Gitter ganzjährig eingeschoben zu lassen, andere lassen sie hingegen offen.
Februar – ein kritischer Monat im Leben der Bienenvölker. Mit dem Beginn des Februars werden die Tage spürbar länger und die Sonne gewinnt nach und nach an Kraft. In dieser Zeit machen wir uns um unsere Bienen oft mehr Sorgen als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt. Zu den versteckten Gefahren zählt vor allem Futtermangel, der zum Verhungern und damit zum Verlust des gesamten Bienenvolkes führen kann. Schauen wir uns zunächst an, wie das Winterleben wilder Bienenvölker in der Natur aussieht. Wie überlebt ein wildes Bienenvolk den Winter? Stellen wir uns wilde Bienen vor, die in einem ausgehöhlten Baumstamm am Rand eines tiefen Waldes auf natürliche Weise leben. Dieser schmale, hohe Hohlraum ermöglicht es der Wintertraube, sich nach und nach nach oben zu bewegen. Die Bienen folgen dabei ganz natürlich den über ihnen eingelagerten Vorräten. So bleibt die Wintertraube kontinuierlich mit dem Futter in Kontakt – und es kommt nicht zum Verhungern.
Es gibt viele Möglichkeiten, die Futtervorräte aufzufüllen und die Bienen zur Aktivität anzuregen, ohne spezielle Futtergeräte zu verwenden. Nachfolgend sind einige dieser Methoden beschrieben. Zuckerteig mit Honig: Zuckerteig kann in Futtertröge gelegt oder als flache Platte direkt auf die Rähmchen gegeben werden, wobei zwischen Rähmchen und Folie genügend Platz bleiben muss. Ich persönlich forme aus dem Teig eine längliche Rolle, den sogenannten „Schlangen“-Teig, den ich zwischen die oberen Leisten in den Bienengang lege. Die Bienen nehmen ihn leicht auf und mögen ihn sehr. Vorratswabe: Beim Zufüttern oder Reizen von Völkern kann man Futterwaben aus anderen oder eingelagerten Völkern verwenden. Diese Waben sollten mit Blütenhonig oder Zuckervorräten gefüllt sein. In den ersten Frühlingsmonaten sollten keine Waldhonige verwendet werden.
Seit über hundert Jahren wird zur Einfütterung von Bienenvölkern für den Winter hauptsächlich Sirup aus Rübenzucker verwendet. Nach völkerkundlicher Imkerei-Tradition mischt man unterschiedliche Verhältnis von Zucker und Wasser: 1:1, 2:1 oder 3:2. Doch wie stellt man den Futtersirup optimal her? Für die häusliche Herstellung empfiehlt sich, das Wasser aufzukochen und nach dem Abschalten der Hitze den Zucker portionsweise einzurühren, bis er sich vollständig löst. Ein längeres Kochen sollte vermieden werden, da dabei schädliche Substanzen wie HMF (Hydroxymethylfurfural) entstehen können. Fertiger Sirup sollte innerhalb von 3 Tagen verbraucht werden. Es empfiehlt sich, maximal 3 Liter Sirup pro Volk auf einmal zu verabreichen. Bei der Gabe größerer Mengen besteht das Risiko der Gärung und damit eine erhöhte Gefahr durch Hefen, die den Futtervorrat verderben und den Bienen schaden.
Für jeden Imker ist in der bevorstehenden Wintersaison die sorgfältige Planung und Pflege der Bienenvölker entscheidend – insbesondere wenn verschiedene Beutenmaße zum Einsatz kommen. Angesichts aktueller Diskussionen rund um Eurodadant möchte ich hier meine langjährigen Erfahrungen im Überwintern mit unterschiedlichen Beutenmaßen teilen.
Von Optimal zu Eurodadant: Eine Geschichte der Anpassung
Seit 1981 arbeite ich mit der Optimal-Beute im Format 42 x 17 cm. Mit zwei Zargen konnte ich Rahmen mit den Maßen 42 x 30 cm unterbringen. Mein Schwiegervater, Dr. Václav Kučera, verwendete Beuten mit dem Maß 30 x 31 cm. Diese fassten acht Rähmchen und zeichneten sich durch besonders dicke Wände aus, was für zusätzliche Stabilität sorgte. Allerdings war das Handling der hohen Beuten nicht immer einfach.


























































































































































