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Die Imkerei liefert uns viele nützliche Produkte. Neben Honig, der als klassisches Geschenk der Natur gilt, und weiteren bekannten Erzeugnissen wie Propolis oder Gelée Royale finden wir in den Bienenstöcken auch eine weniger bekannte, jedoch außergewöhnlich wertvolle Quelle an Nährstoffen – Perga. Was ist Perga? Perga ist fermentierter Blütenpollen, den die Bienen für ihre eigene Ernährung aufbereiten. Im Unterschied zum gesammelten Pollen (sogenanntem Höschenpollen), den sie von Blüten eintragen, durchläuft Perga im Stock eine natürliche Fermentation. Dadurch wird sie nicht nur sehr gut verdaulich, sondern auch deutlich wirksamer – sowohl für den Bienenorganismus als auch für den Menschen.

Die Imkerei liefert uns viele nützliche Produkte. Neben Honig, der als klassisches Geschenk der Natur gilt, und weiteren bekannten Erzeugnissen wie Propolis oder Gelée Royale finden wir in den Bienenstöcken auch eine weniger bekannte, jedoch außergewöhnlich wertvolle Quelle an Nährstoffen – Perga.

Was ist Perga?

Perga ist fermentierter Blütenpollen, den die Bienen für ihre eigene Ernährung aufbereiten. Im Unterschied zum gesammelten Pollen (sogenanntem Höschenpollen), den sie von Blüten eintragen, durchläuft Perga im Stock eine natürliche Fermentation. Dadurch wird sie nicht nur sehr gut verdaulich, sondern auch deutlich wirksamer – sowohl für den Bienenorganismus als auch für den Menschen.

Worin liegt der Unterschied zwischen Perga und Höschenpollen?

Viele Imkerinnen und Imker spezialisieren sich auf das Sammeln von Pollen (dem sogenannten Höschenpollen). Die Ernte ist dank Pollenfallen unterschiedlicher Bauarten vergleichsweise einfach und zudem am Markt gefragt.

Aus Sicht des Nährwerts und vor allem der Verdaulichkeit ist Perga jedoch deutlich wertvoller. Jedes Pollenkorn besitzt eine feste Außenhülle, die sogenannte Exine, die gegenüber menschlichen Verdauungsenzymen sehr widerstandsfähig ist. Deshalb kann roher Pollen vom Organismus nicht immer vollständig verwertet werden. Die Bienen lösen dieses „Problem“ durch die Fermentation des Pollens in den Waben – genau diesen wabenvergorenen Pollen nennen wir Perga.

Wie Perga entsteht

Sobald eine Biene Pollenhöschen in den Stock bringt, lagert sie diese in Wabenzellen ein. Dem Pollen fügt sie etwas Honig und eigene Enzyme hinzu. In den Zellen läuft anschließend eine komplexe Fermentation ab, ausgelöst durch Bakterien, die sowohl im Pollen als auch im Honigmagen der Bienen enthalten sind.

Während dieses Prozesses wird die schützende Pollenschale (Exine) teilweise aufgeschlossen. Dadurch wird der Pollen zu einer Substanz, die reich an biologisch aktiven Inhaltsstoffen ist, leichter verdaulich und für den menschlichen Organismus besser verfügbar.

Perga gewinnen – wie geht man bei der Ernte vor?

Die Gewinnung von Perga erfordert im Vergleich zur klassischen Pollenernte mehr Aufwand. Am häufigsten erfolgt sie durch manuelles Herauslösen mit einem speziellen Werkzeug (einem sogenannten Ausstecher für Pollenröllchen), das im Imkereifachhandel erhältlich ist.

Bei der Perga-Ernte sind Sauberkeit und sorgfältiges Arbeiten besonders wichtig – das Ergebnis ist ein Produkt von außergewöhnlich hoher Qualität, das in seiner Wirkung den gewöhnlich gewonnenen Höschenpollen deutlich übertreffen kann.

Perga und ihre Bedeutung in der Apitherapie

Perga ist in der Apitherapie aufgrund ihrer einzigartigen Zusammensetzung sehr beliebt. Sie hat eine Reihe positiver Effekte auf den Organismus:

  • Sie hilft bei der Vorbeugung und begleitenden Unterstützung bei körperlicher Erschöpfung und psychischer Müdigkeit.

  • Sie unterstützt die Zellregeneration und kann verjüngend wirken.

  • Sie wirkt sich günstig auf das Gleichgewicht der Funktionen der inneren Organe aus.

  • Sie kann zum Abbau und zur Entfernung von Ablagerungen in den Blutgefäßen beitragen.

Achtung! Perga kann Ablagerungen in Venen und Arterien sehr wirksam lösen. Deshalb sollte sie vorsichtig dosiert werden. Die empfohlene tägliche therapeutische Menge liegt bei etwa einem Teelöffel. Bei höherem Verzehr besteht das Risiko, dass sich plötzlich eine größere Menge an Ablagerungen löst und es zu einem Gefäßverschluss kommt.

Die beste Art der Aufbewahrung – Perga in Honig

Die schmackhafteste und zugleich effektivste Art, Perga zu konservieren, ist das Vermischen mit Honig. Ideal eignet sich hochwertiger, cremig gerührter Rapshonig. Praktische Erfahrungen von MVDr. Klíma nennen als optimale Mischungsverhältnisse 1–2 Teile Perga und 4–3 Teile hochwertigen cremig gerührten Honigs.

Diese Mischung schmeckt nicht nur hervorragend, sondern konserviert gleichzeitig die wirksamen Inhaltsstoffe der Perga sehr gut und unterstützt damit ihre langfristige Haltbarkeit.

Pollen versus Perga – wann ist was sinnvoll?

Pollen selbst (Höschenpollen) ist keineswegs ungeeignet – auch er hat positive Wirkungen, insbesondere bei Neuralgien, muskulären Rückenschmerzen und generell bei Beschwerden, die mit einem Mangel an Vitaminen der B‑Gruppe zusammenhängen. Für eine möglichst starke gesundheitliche Wirkung und zur Vorbeugung ist jedoch die fermentierte Form des Pollens – Perga – oft die bessere Wahl, da sie die Nährstoffe konzentrierter und leichter aufnehmbar bereitstellt.

Abschließender Hinweis:

Wir weisen darauf hin, dass weder dieser Text noch irgendein anderer Inhalt dieser Seite eine medizinische Beratung darstellt. Diagnosen stellt stets ein Arzt, und alle Behandlungsschritte oder Therapien sollten immer mit einer qualifizierten Fachperson besprochen werden!

Verwendete Quellen: beeinfo.cz DEMETER, Štefan. Apiterapie: léčení včelími produkty. KLÍMA, Zdeněk. Objevte přírodní zdroj energie a zdraví PERGU. Moderní včelař. 2015, XII(3).

 

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