Wir geben Ihnen hiermit einen Einblick in einen Beitrag unseres Imkerfreundes Jan Šmíd aus der Zeitschrift „Imkerei“. Früher wie heute konzentrieren sich die Imker in erster Linie auf die Bienenhaltung zur Honiggewinnung – und so wird es wohl auch künftig bleiben. In der Vergangenheit wurden Bienen aber außerdem zur Gewinnung von Wachs, Propolis, Gelée Royale und sogar Bienengift genutzt, beispielsweise zu Heilzwecken. Natürlich gibt es Ausnahmen – etwa Imker, die die Bienenzucht als Hobby betreiben oder im Frühjahr Drohnenbrut ausschneiden, um die Bienenpopulation zu regulieren. Dennoch bleibt Honig das zentrale Produkt und wird es weiterhin sein. Durch den Fortschritt im Wissen über die Bienenhaltung gelang es, effizientere Methoden zu entwickeln und die Honigerträge zu steigern.
Wenn Sie mit der Imkerei beginnen möchten, werden Sie vor allem als Erstes ein Bienenvolk benötigen. Der einfachste Weg dazu ist entweder der Kauf von Ablegern oder eines kompletten Volkes. Eine weitere Möglichkeit ist das Einfangen eines Bienen-Schwarms.
Gerade Anfänger sollten bedenken, dass es immer ratsam ist, mehr als nur ein Bienenvolk anzuschaffen – am besten mindestens drei. Der Grund dafür ist simpel: Ein einzelnes Volk ist anfällig. Sollte es zu Problemen kommen, wie etwa das Fehlen einer Königin oder zu wenig Brut, lässt sich dies problemlos durch Umhängen von Brutwaben aus einem anderen Volk beheben. Zudem steigern Sie so Ihre Honigernte – und außerdem ist der Zeitaufwand für die Pflege von einem oder drei Bienenvölkern nicht sehr unterschiedlich.
Was soll man wissen, bevor Sie imkern beginnen, was soll man
machen, was soll man vermeiden. Wer imkern beginnen will, der soll sich am
Anfang in seiner Umgebung umsehen, die Bienenzüchter mit modernen Meinungen
suchen, der hilfsbereit wird Ihnen mit ersten Schritten zu helfen, der Ihnen
zeigen kann, was die Arbeit mit den Bienen bedeutet, Sie werden die Hilfsmittel
sehen, er kann Ihnen seine Erfahrungen bieten.
Am Anfang der Imkerei ist es auch gut die Bienenzüchterliteratur
durchzustudieren. Nach der Registrierung im Tschechischen Verband der
Bienenzüchter wird man mit der Post die Verbandszeitschrift schicken, wo Sie
viele wichtigen Informationen suchen, aber das Lesen selbst genügt
selbstverständlich nicht, die Imkerei muss man einfach ausprobieren.
Die Imkerei bedeutet auch das Risiko ab und zu einen Stachel zu bekommen. Bei
der Verwendung der Schutzmittel, wie der Imkerhut mit dem Schutznetz und
Imkerhandschuhe sind, können Sie das Risiko des Stichs eliminieren. Diese
Schutzmittel empfehlen wir jedem Anfänger. Wenn Sie sich an den Bienenstich
gewöhnen, Sie können sie weder ablegen, noch weiter benutzen. Keine schlechte
Idee ist auch in der Apotheke ein Antihistaminikum zu kaufen, das die
allergische Reaktion unterdrücken wird, und zwar lokal in Gelform oder insgesamt
in einer Tablettenversion.
Was das Werkzeug betrifft, ist es gut sich mit Spannriegel und Smoker
auszurüsten, es geht um notwendigen und Grundhilfsmittel. Die Bienenstocksysteme
stellen ein kompliziertes Kapitel dar und jeder unterstützt das, was ihm passt
und was er benutzt. Die Imkerei auf der Maße 39x24 ist solche tschechische
Klassik, nur der Ansatz mit dem Honig ist ein bisschen schwieriger. Wenn Sie
Niederansatzsysteme wählen, sie sind um etwas moderner. Sicher wählen Sie neue
Bienenstöcke.
Man soll auch einen geeigneten Standort wählen, wohin Sie mit allem Hilfsmitteln
auch beim Honigschleudern. In der Haupttracht ist ab und zu um den Bienenstock
ganz Wirrwarr. In das Bienenvolk beschaffen Sie geeignete Bienenköniginnen von
bewährten Bienenzüchtern, die Bienen werden immer auf den Waben sitzen und
werden nicht stechen.
Der Standsort der Bienenvölker gehört also zu den Grunderfolgfaktoren in der
Imkerei. Die meisten Imker suchen die Hilfe bei den erfahrenen Imkern oder in
der Fachliteratur, was Notwendigkeit zur erfolgreichen Bienenzucht sind. Wenn
Ihnen die Bienenzucht nicht gedeiht, dann suchen Sie den Fehler im Standort. Die
Bienen muss man in richtiger Himmelsrichtung orientieren, aber es gibt hier auch
weitere Kriterien: durchschnittliche Jahrestemperatur und die Schwankungen,
durchschnittliche Niederschlagsmenge, überwiegende Winde, Wasserzugänglichkeit,
Beschattung, Zugänglichkeit der Weide während der ganzen Trachtzeit, Überwintern
ohne störende Einflüsse, Entfernung vom Wohnort, Zugangsweg, Sicherheit für
andere Personen, Zustimmung vom Besitzer des Grundstücks.
Der Südosten ist also die beste Himmelsrichtung. Die Bienen stehen mit der Sonne
weder zu früh, noch zu spät auf. Die durchschnittliche Jahrestemperatur und
deren Schwankungen kann man nicht beeinflussen, wir können aber die Isolierung
der Bienenstöcke beeinflussen. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge werden
wir auch nicht beeinflussen. Wo es mehr regnet, dort gibt es einen höheren
Ertrag des Nektars und kleineren Ertrag des Honigtaus. Die Wirkung der
überwiegenden Winde kann man durch Richten des Flugloches in einer anderen
Richtung beeinflussen. Die Wasserzugänglichkeit ist ein weiterer wichtiger
Faktor. Die Beschattung ist vor allem in den Nachmittagsstunden mit Hilfe des
Schattens von den Bäumen geeignet. Vergessen Sie nicht auch andere Faktoren
abzuwägen.
Im Laufe der Zeit werden Sie auch Hilfsmittel zum Honigschleudern brauchen, am
Anfang muss man damit nicht beschäftigen.
Viele besonders alte Imker haben einen ganz veralteten Betrieb. Ständiges
Überstreichen der Bienenstöcke und Reparaturen des alten Werkzeugs, Durchführung
der unnötigen Tätigkeiten, das alles konnte man mit einer modernen und
effektiven Weise ersetzen.
In der heutigen Zeit haben uns die Gesetzgeber interessante Dotationen
hergegeben, also nutzen wir sie und besorgen wir dafür moderne Ausstattung. Ohne
die Nutzung der Technik werden wir uns der Konkurrenz schwer auch im kleinen
Betrieb erwehren. Wenn Sie nur den Verkauf aus dem Hof vermitteln, wägen Sie ab,
für wie viel Sie den Honig verkaufen. Wenn wir fragen, warum Sie den Betrieb
nicht bessern, die Reaktion wahrscheinlich wird: Wer soll ich darauf nehmen?
Wozu ist der tschechische Verband der Bienenzüchter, wenn jemand dann den Honig
unter dem Preis im Aufkauf verkauft. Viele Leute haben schon begriffen, dass der
Honig im Supermarkt kein Honig ist, dass es nur farbiger Zucker ist. Imkern Sie
modern und werfen Sie sich keinen Knüppel zwischen die Beine.
Den Anfängern empfehlen wir alle verschiedene Bildungskurse oder Vorlesungen
auszunutzen, die in heutiger Zeit vom Haushalt der EU finanziert sind, also sind
sie nicht teuer.
Einkauf für Anfänger
Am Anfang der Imkerei brauchen Sie keine Extrainvestitionen oder Profiausstattung. Ob Sie nur neue Bienenstöcke besorgen und darin Ableger oder gleich die ganzen Bienenvölker geben, das hängt vor allem von Ihrem Budget ab. Die Bienenvölker sind viel teurer und für den Transport brauchen Sie veterinäre Bestätigung von der Regionalen veterinären Verwaltung. Am billigsten ist sich neue Ansatzbienenstöcke und Ableger anzuschaffen. Die Bienenvölker werden Sie stufenweise durch Ankaufen der Bienenköniginnen und Fegen der Arbeiterinnen in einen neuen Bienenstock erweitern. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass es Ihnen alles gleich gelingt, dass Sie sich 1 Bienenstock anschaffen und erwarten, dass Sie eine große Menge des Honigs haben werden. Einerseits kann Ihnen die Manipulation nicht ausgehen und anderseits können Sie einen kleinen Fehler machen, dank dessen das ganze Bienenvolk eingehen wird. Es kann eine große Enttäuschung sein und man muss dann zur Imkerei nicht zurückzukommen. Darum besorgen Sie mehr Bienenvölker, etwa 5, dass Sie es am Anfang schaffen. Erwarten Sie aber keine 100% Ergebnisse, es kann große Enttäuschung sein, aber man lernt doch immer, und wenn man einen Fehler macht, es ist auch nötig, es zu verbessern.
Wann und wo soll man beginnen?
Die geeignetste Zeit für den Einkauf der Bienenvölker ist der
Frühling, weil Sie gleich die Entwicklung des Bienenvolks erleben können. Wenn
Sie sich die Bienen im Winter anschaffen, Sie können dann ruhig wegen der
Nervosität verrückt werden, weil Sie in die Bienen, außer der Abhörung und
Überwachung des Zustands des Bienenvolks, nicht einmal klopfen können. Aber Sie
können andere Bienenstöcke und Werkzeug einkaufen, dass es für Sie nicht so
große Belastung ist, wenn Sie es dann brauchen.
Wir sollen auch einen geeigneten Standort suchen, der für die Bienen
hinreichende Menge des Weidens bringen würde. Im Frühling sollen sich in der
Nähe Pflanzen mit großer Produktion des Blütenstaubs befinden, der wichtig für
die Entwicklung des Bienenvolks ist. Im Laufe des ganzen Jahres soll in der
Umgebung genug Nektar oder Honigtau sein. Beim Mangel der Rohstoffe können sich
die Bienen aber auch zu helfen wissen, sie können bis 6 Km zur Quelle fliegen.
Die Entwicklung des Bienenvolks ist dann ein bisschen länger. Am Anfang richten
Sie sich nach dem Rat: „man soll nicht überstürzen, nur soll man bei den Bienen
alles in richtiger Zeit machen.“
Typen der Bienenstöcke
Das meist benutzte Rahmenmass in der Tschechischen Republik ist 39x24 cm. Es gibt auch ein anderes Rahmenmass und auch viele Kombinationen mit höheren und kleineren Rähmchen. Der Anfänger soll sich aber das Leben keineswegs komplizieren und soll einen überprüften Bienenstock mit einem überprüften Rähmchenmass wählen. Zum idealen Bienenstock für den Anfänger gehört der Ansatzbienenstock, der von oben zugänglich ist. Es ist wichtig zuerst zu lernen einen solchen Bienenstock theoretisch zu handhaben. Während der Praxis werden Sie sich sicher überzeugen, was Ihnen passt.
Einkauf der Hilfsmittel
Man kann sich ohne eine Reihe der Hilfsmittel zur Imkerei nicht behelfen und einige sind nicht zu billig. Es gibt zwar viele endenden Bienenzüchter, die Ihnen die Hilfsmittel weitaus billiger verkaufen, aber viele daraus sind schon alt und vielleicht auch beschädigt und können sogar Krankheiten übertragen. Wenn Sie in der Zukunft auch mehr Standörter planen, so sollen Sie immer ein Set für einen Standort haben, damit es zur Übertragung der Krankheiten nicht kommt.
Schutz
Wenn die Biene auf den Boden fällt, was auf täglicher Ordnung ist, so klettert sie nach ihrem Trieb nach oben auf den Beinen. Wenn sie höher hinaufklettert, so stecht sie. Es ist gut die Kleidung in weißer Farbe zu wählen, die die Biene nicht angreift, weil kein natürlicher Prädator die weiße Farbe hat. Die Imkerhandschuhe sind nicht absolut notwendig, weil wenn wir mit den Handschuhen arbeiten, verlieren wir auch das Gefühl in Händen und können eine Biene zerquetschen, die einen solchen Gestank hervorbringt, dass auf Sie die anderen Bienen anfliegen werden und Sie anstacheln werden.
Honiglese
Für die Honiglese muss man vor allem die Honigschleuder fürs Abtrennen des Honigs von dem Rähmchen mithilfe der Schleuderkraft haben, man kann es aber am Anfang bei erfahrenem Imker leihen. Für schnelle Beseitigung der Bienen aus dem Bienenauge ist es gut die Bienenflucht zu haben. Weiter soll man Abdecklungsgefäß fürs Abtropfen des Honigs aus dem Rähmchen, das dahinter platziert ist, die Abdecklungsgabel fürs Abdeckeln der Wabe, das Sieb für die Abtrennung der Unreinheiten und des Wachsrests vom Honig, der aus der Honigschleuder fließt, haben. Die Gläser für die Lagerung und den Verkauf und auch Etiketten auf die Gläser für einfachen Verkauf.
Lohnt es sich überhaupt?
Wenn Sie sich jetzt die Frage stellen, ob es sich lohnt, dann
ist nichts einfacheres, als es auszuprobieren. Dann ist es gut möglichst großes
Spektrum der Produkte herzustellen: Honig, Honigwein, Wachs, Propolis,
Blütenstaub, Gift, Futtersaft. Auch muss man sich um möglichst große Verwertung
des Hauptprodukts bemühen, also des Honigs. Unterschätzen Sie sich nicht und
verkaufen Sie Ihre Anstrengung für einen objektiven Preis. Leider richtet sich
eine ganze Reihe der Verbraucher vor allem nach dem Preis, obwohl es nicht der
richtige Anzeiger ist.
Das Alter unserer Honigbiene war nach unseren paläontologischen Funden auf ungefähr 25 Millionen Jahre bestimmt, der Mensch Homo Sapiens ist dabei auf der Erde etwa 100 000 Jahre. Das Aussehen der damaligen Bienen hat sich vom Aussehen der heutigen Honigbiene nicht viel unterschieden.
Die Leute haben schnell begriffen, dass die Wildbienen, die ursprünglich in hohlen Bäumen, Felsennischen und anderen gestützten Höhlen gelebt haben, können Nutzen bringen. Auf einem Gemälde in der spanischen Höhle Bicorp in der Nähe von Valencia können wir Frauenfigur sehen, die umschwärmt von Bienen aus der Höhle im Felsen eine Wabe herauszieht.
Der älteste Zeichennachweis davon haben wir von der paläolithischen Zeit etwa vor 15 000 Jahren. Es geht um eine Zeichnung aus der Höhle Cuevas de Araña, die sich beim Dorf bei Bicorp in Spanien befindet. In der Gruft des Rechmire wurde die Zeichnung aus dem Jahr 1450 vor unserer Zeitrechnung gefunden, die zwei Figuren bei der Entnahme des Honigs aus Tonbienenstöcken veranschaulichen – dabei benutzen sie den Rauch. Die Ägypter haben die Bienenstöcke in Form der Tonzylinder hergestellt, den wir bisher auf dem Gebiet des heutigen Algeriens oder Griechenlands begegnen können.
In Schlesien bei der Gemeinde Cszarnowasy war schon im Jahr 1901 im Flussbett der Oder ein sehr gut erhaltene Beute gefunden, deren Alter man auf die 1. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung abschätzt. Die Beute war etwa 5 m über den Wurzeln des Eichenstamms, sie war daraus weggeschnitten und im Dzierzon-Museum in Kluczbork gelegt. Der Fund beweist die entwickelten Beuten in dieser Zeit auf dem Gebiet, das von Slawen bewohnt wurde.
Die Haus- oder Gartenimkerei haben so genannte Zeidler durchgeführt und sie haben die Bienenvölker meistens in Blöcken oder Klotzbeuten, weniger dann in Bienenkörbe gezüchtet (die waren nämlich die Domäne der germanischen Einwohner).
Die Geschichte der Imkerei in Europa
Zuerst haben Leute die zufällig entdeckten Wildbienenvölker gewählt, den sie den Honig weggenommen haben. Im Laufe der Zeit haben sie die Bäume mit den Wildbienenvölkern gekennzeichnet.
Die Beute ist eigentlich ein überdachter Klotz mit Wildbienen. Die Klötze mit den Nisthöhlen haben dann Leute näher zu ihrer Behausung übertragen. Dank der Faulheit der Zeidler hat so die Imkerei entstanden.
Die Klotzbeute ist verbesserte Beute, darin man das Türchen geschaffen hat, um darin besser zu geraten. Jedes Jahr haben dann die Bienenzüchter die Hälfte der Waben herausgeschnitten.
Die anstrengende Erzeugung der Bienenbehausung aus dem hohlen Stamm wurde durch Stroh- und Bretterbienenbehausungen ersetzt. Die Erfindung der Rähmchen, Honigschleudern und die Erfindung des Bienenabstands hat dann bedeutend die Honiglese erleichtert.
Für den einfacheren Zugang zu den Rähmchen haben die Bienenzüchter so genannte Ansatzbienenstöcke ausgedacht. Diese Bienenstöcke haben abtrennbare Stöcke und man kann sie leicht zerlegen. Dank dem Zugang von oben ist die Arbeit mit dem Bienenvolk viel leichter.
Die Zeitachse der Entwicklung der Imkerei: zufälliges Ausheben der Bienennester, Zeidlerei, Klotzbienenzucht, durch die Hintertür zugängliche Bienenstöcke, zerlegbares Werk, Ansatzbienenzucht
Die Entwicklung der Bienenstöcke und Rahmenmaße
Es war schon gesagt, dass ursprünglich die Bienen in hohlen Bäumen gelebt haben.. Die Zeidler haben die Bäume gesucht und den Honig daraus weggenommen.
Später haben sie die Stämme mit den Bienenvölkern geschlagen und näher zum Haus gebracht. Der erste Bienenstock war ein Ständer, der Zeidler hat die Klotzbeute vorbereitet, hat in den Klotz eine Höhle ausgehauen. Über die Höhle hat er in der Mitte der Klotzlänge ein 4 Zoll breites Brett angenagelt, darin er das Flugloch ausgestemmt hat. Die Bienenzüchter haben den Schwarm auch in die waagrecht gelegten Klötze angesiedelt.
Eine weitere Entwicklung hat den Kreisbienenkorb gebracht. Die ganze Zusammenstellung hat der Deckel gesperrt, der genauso aus Stroh hergestellt wurde. Die Klotzbeuten und die Bienenkörbe hatten den Nachteil, dass die Kontrolle des Bienenvolks ohne die Beschädigung nicht möglich war.
Im Jahr 1853 hat Jan Dzierzon das Bienenwerk auf den Balken erfunden, die 1 Bienenzoll breit und ¼ Bienenzoll stark waren. Diese Balken konnte man aus der Bienenbehausung herausnehmen und wieder zurück aufhängen. So hat der sog. „Dzierzon-Bienenstock“ entstanden.
Den Dzierzon-Bienenstock hat Baron Berlepsch vervollkommnet, er hat die Bienenzucht auf dem „Ständer“ gewählt, dem er drei Stöcke gegeben hat und dafür er Rähmchen konstruiert hat. Mit der Erfindung der Rähmchen hat die Zerlegbarkeit den Gipfel erreicht. Berlepsch hat sein Ständer, der innen 9 ½ Zoll breit ist, auf drei gleich hohe Teile, daraus er die 2 unteren für den Zeugungsplatz und den dritten höchsten, 9 ¾ Zoll hohen, für den Honigraum bestimmt hat. Zwischen beide diese Räume hat er bewegliche Trennwand gelegt. Diese Bienenbehausung hat man „Berlepsch-Bienenwohnung„ genannt.
Nach Berlepsch hat die Vervollkommnung Dathe versucht. Statt 2 Stöcke im Zeugungsplatz hat er das 14 Zoll lange Rähmchen und der 14 ½ Zoll hohe Honigraum gemacht. Jedoch im Laufe der Zeit hat er die Nutzlosigkeit der großen Honigräume erkannt und hat es um die Hälfte verkleinert. So hat er die Bienenwohnung mit zweierlein Rähmchen erbaut, die groß für den Zeugungsplatz und klein für den Honigraum waren.
In Amerika hat Langstroth den sog. „amerikanischen“ Ständer zusammengestellt. Auf die oberen Ränder des Ansatzes hat man die 10 ½ Zoll hohen und a 20 ½ Zoll breiten (27,5 cm hohen und 53,2 cm breiten) Rähmchen aufgehängt. In der Bienenwohnung hat es 10 solchen Rähmchen gegeben. Man hat Bienenkasten benutzt, die man auf die Rähmchen des Zeugungsplatzes gestellt hat. Sie konnten bis zu 1 Kg Honig fassen. Im Herbst hat man die Bienenkästen beseitigt und den Zeugungsplatz mit eingewachstem Leinen und Strohmatte zugedeckt. Die Bienenvölker in den Langstroth-Bienenwohnungen haben sehr gut überwintert, weil sie auf langen und großen Rähmchen gesessen haben. Mit der Zeit wird so diese Bienenwohnung die verbreitetste in der Welt...


























































































































































