



IMKERBEDARF, PRODUKTE UND BIENENSTÖCKE
Das komplette Sortiment an Imkerbedarf an einem Ort. Willkommen in einem der größten e-Shops für Imker, der alles für die erfolgreiche Bienenzucht anbietet. Wir sind der erste e-Shop, dessen Serviceumfang für die gesamte Europäische Union ist. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Imkerei und Imkereiprodukte nicht nur unter den Imkern, sondern auch in der Öffentlichkeit zu propagieren. Unsere Firma ist schon über 10 Jahre lang am Markt für Imkereibedarf tätig, wir gehören zu den stabilen Lieferanten, die ein breites Sortiment an Imkereibedarf traditioneller Art wie auch Neuheiten aus der Welt des Imkereiwesens anbieten.
Unser Online-Imkereibedarf bietet nicht nur Bedarfsmittel, sondern auch eine Reihe von Bienenprodukten für die breite Öffentlichkeit, die so die Möglichkeit hat Imkereiprodukte kennenzulernen und auszuprobieren. Zur Aufklärung über die Imkerei haben wir auch einen Informationsteil vorbereitet, und für die von Ihnen, die mit der Imkerei beginnen, haben wir lange und vollwertige Beschreibungen zu allen Imkereibedarfsprodukten.
IMKEREIBEDARF FÜR PROFESSIONELLE IMKER UND ANFÄNGER
Die Tätigkeit des Imkers ist ein sehr verdienstvolles Hobby, das viel Freude bringt. Die Imkerei zeichnet sich nicht nur durch das Bemühen um die Honigproduktion aus, sondern es geht auch und vor allem um die Verbesserung der Umwelt, in der wir leben. Mit der Imkerei tragen wir zur Erneuerung der Umwelt und der Bestäubung von Pflanzen und Landwirtschaftskulturen bei.
IMKEREIBEDARF – GROSSHANDEL UND EINZELHANDEL
Wir bemühen uns, für Sie alle notwendigen Imkereibedarfsprodukte, die Sie in der Imkerei nutzen können. Ständig erweitern wir unser Angebot an Imkereibedarf, welches heute alles Notwendige für die Imkerei umfasst, Aufbaustöcke, Honigschleudern, Schutzmittel, Zubehör zu den Stöcken, Rahmen, Imkereiliteratur, alles für die Aufzucht der Mütter und viele andere Produkte. Wir bemühen uns, alle Imkereibedarfprodukte und Bienenprodukte auf Lager zu haben und diese zu den kürzesten Terminen auszuliefern.
Unseren Partnern bieten wir den Großhandelsverkauf an, aktuell liefern wir an über 150 Geschäfte in der ganzen Europäischen Union (am meisten nach Tschechien, die Slowakei, Polen, Deutschland und England).
HONIGSCHLEUDERN UND ANDERER IMKEREIBEDARF
Ohne eine Honigschleuder gelangen Sie nicht zum Honig, wenigstens nicht zu einem reinen Honig guter Qualität. Die Honigschleuder wird so zu einem wichtigen Instrument jedes Imkers, wobei sie gleichzeitig auch eines des teuersten Geräte ist. Wenn Sie aber die richtige und für Sie genau zugeschnittene Honigschleuder auswählen, können die Kosten sinken, denn Sie werden sehen, dass diese oder jene für Sie unnötig leistungsfähig und also unnötig teuer ist. Wir verstehen, dass der Imkereibedarf und die Imkereiausstattung ein bestimmtes Kapital benötigen, und daher machen wir darauf aufmerksam, dass man finanzielle Dotationen nicht nur für die Honigschleuder, sondern auch für Innovationen und Verbesserung der Imkerei erhalten kann.
EIN BREITES SORTIMENT AN IMKEREIBEDARF
Unser e-Shop Bienengeschäft und auch unser Imkereiverkaufsladen bietet Ihnen das breiteste Sortiment an Imkereibedarf in der Tschechischen Republik. Unsere Firma ist Wegbereiter neuer Technologien, Imkern bieten wir sowohl das traditionelle Sortiment an Imkereibedarf als auch Neuheiten aus der Welt der Imkerei, die so dank uns auch die tschechischen Imker testen können. Aktuell konzentrieren wir uns auf die Erweiterung des Angebots professioneller Ausstattung für größere Imker, Imkereifarmen und Imkereibetriebe. Wir bieten Produkte meist tschechischer Unternehmen der Branche und führender globaler Hersteller von Imkereibedarf an.
UND AUSSERDEM NOCH
Unsere Firma fühlst selbstverständlich die Notwendigkeit der Unterstützung des Imkereiwesens nicht nur in der Tschechischen Republik, sondern auf der ganzen Welt. Außer unseren Geschäftsaktivitäten bieten wir unseren Kunden so auch Beratung, wo wir sowohl bei der Auswahl der Waren beraten als auch bei den Dotationen helfen. Wir unterstützen und bezuschussen die verschiedensten Imkereiaktivitäten, von Imkereiausstellungen bis zu Imkereikurse für Jugendliche. Wir unterstützen eine Reihe internationaler Projekte, welche das Bewusstsein bzgl. der Imkerei und der Imkereiprodukte erweitern. Gleichzeitig tragen wir durch den Betrieb des Informationsportals selbst dazu bei, und stellen auf den verschiedensten thematischen Ausstellungen und Imkereitagen aus. Wenn Sie selbst eine ähnliche Aktivität betreiben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, wir helfen Ihnen gerne.
Honig
Der Honig ist das Grundprodukt der Bienen. Das ganze
Bienenvolk arbeitet das ganze Jahr gerade darauf, dass es ausreichende
Honigvorräte gewinnt, die es dafür braucht, dass sie den Winter überleben. Der
Honig hält man seit ewigen Zeiten für einen wertvollen Rohstoff. Darum wurde
dessen Konsumierung für lange Zeit nur für bedeutende Personen bestimmt. Der
Honig und die Speisen aus dem Honig konnten auf dem Tisch keines Königs oder
Adeligen fehlen. Man schreibt dem Honig Heil- und aphrodisische Wirkungen zu,
die man bis heute würdigt. In der Volksheilkunde hat der Honig eine
unvertretbare Rolle. Davon, worauf alles der Honig wohltuende Wirkungen hat,
können Sie im nächsten Artikel lesen.
Die Ganzjährige Bienenzüchterbemühung und sorgsame Pflege seiner Bienenvölker
führt auch zu einem Ziel – nach der Beendigung der Tracht seine Belohnung von
den Bienen zu gewinnen, die er besonders im Honig sieht. Die Honiglese wird so
die froheste Zeit der Bienenzüchter. Nach dem Herkunftsort und nach der Weise
der Verarbeitung unterscheiden wir viele Honigtypen.
Fast alle Honige, die die tschechischen Bienenzüchter produzieren, können wir
mit ruhigem Bewusstsein als die echten natürlichen Haushonige bezeichnen. Die
tschechischen Honige können wir für eine der hochwertigsten halten. Das ist dank
der bunten Struktur verschiedener Pflanzen, Blumen und Bäume verursacht. Dank
dessen unterscheiden wir viele Honigtypen, die immer ein unikales Gemisch
verschiedener Blütstaubarten und Nektare darstellen. Die Qualität des Honigs
bestimmt man nach vielen Kriterien, allgemein kann man sagen, dass jeder
Haushonig hochwertig ist. Ganz bestimmt empfehlen wir so Honige von umliegenden
Bienenzüchtern einzukaufen und so die Industriehonige in Geschäften zu vermeiden.
Sie werden schnell erkennen, dass sie nicht nur minderwertig sind, sondern auch
viel teurer als die Honige vom Bienenzüchter.
Zusammensetzung
Der Honig ist das Gemisch von Zuckersorten, Wasser und
anderen Bestandteilen. Die spezifische Zusammensetzung des Honigs hängt meistens
von der Mischung der von den Bienen besuchten Blüten, die den Honig produziert
haben. Es wird nach der Lokalität, Zeit/Saison und auch nach einzelnen
Bienenvölkern. Das Gewicht von 1 Liter des Honigs ist etwa 1,4 Kg. Dank dem
niedrigen Zuckergehalt kann es praktisch nicht verderben, darin können sich
gefährliche Bakterien, Schimmelpilze und Pilze weder ablagern, noch sich
vermehren. Typische Zusammensetzung zeigt die Tabelle:
|
Bestandteil |
Bestandteile |
Gehalt |
|
Wasser |
|
13 – 23 % |
|
Glukose |
|
22 – 41 % |
|
Fruktose |
|
27 – 44 % |
|
Sacharose |
|
0,2 – 10 % |
|
Melecitose |
|
0 – 15 % |
|
Organische Säuren |
Zitronensäure, Apfelsäure, Gluconsäure, Brenztraubensäure |
0,2 – 1,2 % |
|
Aminosäuren |
Prolin, Phenylalanin |
< 0,01 % |
|
Enzyme |
Glukos-Oxidase, Diastase, Katalase, Invertase |
0,1 – 0,6 % |
|
Hormone |
Acetylcholin, Adrenalin, Dopamin, Noradrenalin |
< 0,01 % |
|
Farbstoffe |
Flavonoide, Chlorophyllen, Anthocyanen, Carotinoide |
< 0,01 % |
|
Vitamine |
B1, B2, B5, B6, C, H |
0,1 % |
|
Mineralien |
K, Ca, Mg, Na, Fe, Cu, Mn, Co, Zn, I, F, Si |
0,1 – 1 % |
|
Fettstoffe |
Cholesterol-Ester, Triglyceride, freie Säure |
0,015 % |
|
Aromatische Stoffe |
Ester der organischen Säuren, Acetaldehyd |
< 0,01 % |
|
Dextrine |
|
0,1 – 12,5 % |
|
Inhibine |
|
< 0,01 % |
Bienenkrankheiten
Varroose
Die Varroose ist die die Bienenkrankheit, die von der Milbe Verroa destructor
verursacht ist. Das Weibchen ist 1,2 mm lang, hat die ovale Form und braune
Färbung. Verroa destructor hat 4 Paar Beine mit dem Saugapparat. Die Milben
übertragen die Bienen auf eigenem Körper, aber zu der Übertragung kann es zum
Beispiel auch mit dem Rähmchen kommen. Sie verbreiten sich durch den Flug auf
dem Körper der Biene in einen fremden Bienenstock. Die Bienen fliegen in den
fremden Bienenstock vor allem aufgrund der Ausräumung der Vorräte von einem
weichen Bienenvolk. Die Milben können aber auch von den Drohnen verbreitet
werden, die aus einem Bienenstock in einen anderen fliegen und die Bienen
verhindern das nicht und lassen sie in den Bienenstock ein.
Der Lebenszyklus von Verroa destructor. Zuerst lässt sich das befruchtete
Weibchen zusammen mit der Larve in der Drohnenzelle verdeckeln. Die Drohnenzelle
wählt das Weibchen darum, dass die Drohnenentwicklung längstens von allen dauert.
Nach der Verdeckelung legt sie die Eier, aus einem Ei wird ein Männchen und
einige Weibchen geboren, sie werden sich in der Zelle paaren und das Männchen
eingeht. Die Milben saugen aus den Bienenpuppen und aus den Imagines die
Hämolymphe, also Blutlymphe, die den Bienen im Körper fließt. Die Bienen
kriechen dann mit verschiedenem Typ der Beschädigung aus, oder sogar tot.
Die Varroose richtet zurzeit die größten Schäden auf den Bienenvölker an. Verroa
destructor hat ursprünglich nur auf der Östlichen Honigbiene schmarotzt. Man hat
es aber auch in Europa eingeschleppt und so hat es auch in die westliche
Honigbiene zugesetzt. Verroa destructor übertragt auch andere Krankheiten auf
den Bienen.
Der Kampf gegen die Varroose verläuft das ganze Jahr. Wir sollen wissen, in
welcher Maße die Milbe Verroa in den Bienenvölker vorkommt, und aufgrund dessen
wir die geben wir die Heilmittel ein. Für das genaue Verfahren, wie man das
Bienenvolk behandeln soll und wie man die Heilmittel gewinnen soll, kontaktieren
Sie den lokalen Verband der Bienenzüchter.
Faulbrut
Die Faulbrut ist eine bakterielle Erkrankung, die von der Bakterie Paenibacillus larvae verursacht ist, die im Darm der Larve lebt. Die Larven eingehen und das ganze Bienenvolk wird zahlenmäßig schwächer. Die Bakterien verbreiten sich durch die Sporen, die sich auf dem Bienenwerk als Löcher auf den Deckeln zeigen, darunter die zersetzte Puppe ist. Diese Sporen können sich jedoch auch aus den Hilfsmitteln und aus dem Werkzeug verbreiten, die in den Kontakt mit dem Standort gekommen sind, der mit der Faulbrut angesteckt wurde. Eine effektive Behandlung gibt es noch nicht und darum muss man die betroffenen Bienenvölker und alles, was infiziert sein kann, liquidieren und 5 km als Schutzzone vom Ort des Vorkommens der Ansteckung erklären. Hier darf man mit den Bienenvölkern nicht herumziehen und auch keineswegs bewegen.
Bienenparalyse
Die Bienenparalyse ist eine Virusansteckung, die sich zum Beispiel durch eine Säckchenfrucht, verkümmerte Bienenflügel, schwarz werdenden Weiselzellen usw. zeigt. Auf der Übertragung der Virose nimmt vor allem die Milbe Varroa destructor teil. Die deutsche Bezeichnung für diese Ansteckung ist Bienenparalyse.
Bienennosematose
Die Nosematose der Bienen ist eine Pilzerkrankung des Verdauungstrakts der reifen Bienen. Diese Krankheit verursacht die Pilz, die sich im Magen der Biene vermehrt. Die Erkrankung entsteht als der Folge, dass die Bienen nicht können die Nahrung während des Winters ausreichend zu verdauen. Meistens entsteht es wegen der Beibehaltung des Honigtaus im Bienenstock. Wenn die Bienen beginnen im Bienenstock zu koten, beginnt sich darin die Pilz vermehren. Die Behandlung realisiert man durch die Installation der Abdampfplatte mit der Ameisensäure.
Verkalkung der Bienenfrucht
Die Verkalkung der Bienenfrucht ist eine Pilzerkrankung, wo sich die Bienenlarven aus der Nahrung infizieren. Die Krankheit bricht dann in ihren Därmen aus. Die Pilz Ascosphaera apis verbraucht die gesamte Nahrung, die die Larve bekommt, und schließlich wird es sie völlig aushungert. Dann wachst die Pilze durch und frisst den ganzen Körper, der „verkalkt“. Die Farbe der Mumien ist meistens weiß oder in verschiedenen Farbtönen des Grauen. De Sporen überleben bis zu 15 Jahren. Die Erkrankung kann man mit den Abdampfplatten mit der Ameisensäure behandeln, man kann dem durch den häufigen Wechsel des Bienenwerks so vorbeugen, dass es dort keine alten schwarzen Waben bleiben, die die Erkrankung übertragen können.
Bienenschädlinge
Die Große Wachsmotte und die Kleine Wachsmotte sind schädliche Motten, die sich mit dem Wachs ernähren. Das Wachs fressen die Raupen, sie fressen nur das Bienenwerk, also die Zellen. Das geschmolzene Wachs fressen sie nicht. Im Bienenstock liquidieren die Bienen diese Schädlinge, das Problem tritt aber in den Lagern der Wachswaben auf. Die Wachsmotte mag keinen Luftzug, darum ist es geeignet die Waben im Luftzug zu lagern. Eine weitere Verteidigung gegen die Wachsmotte ist die Lagerung der Waben in den Räumen mit der Temperatur, die niedriger als 10 °C ist. Unter dieser Temperatur entwickelt sich die Wachsmotte nicht mehr. Die beste Weise aber ist die Schwefelung der Waben. Die Schwefelung verläuft außer dem Bienenstock.
Vögel, Langschwanzmäuse, Spitzmäuse, andere Saugtiere
Insektenfressende Vögel schaden meistens auf den
Bienenstöcken, sie hacken darin nämlich Löcher und verderben den Kern des ganzen
Bienenstocks. Auch bei wiederholten Reparaturen der Bienenstöcke lassen sie es
nicht in Frieden und entwerten immer die Bienenstöcke. Die Langschwanzmäuse und
die Spitzmäuse suchen vor allem im Winter im Bienenstock die Behausung. Die
Bienen sind im Winterbüschel, das nur in einem Teil des Bienenstocks ist. Darum
können sie die Eindringlinge raus nicht vertreiben. Diese Schädlinge bauen aber
in der Anstrengung die Behausung zu schaffen ihre Nester auch aus den Waben und
können erhebliche Schäden auf dem Bienenstock verursachen. Die Spitzmäuse sind
zum Unterschied von den Mäusen insektenfressend, darum können sie Schaden auch
auf den Bienen verursachen. Für die Verteidigung dagegen gibt man im Herbst auf
das Flugloch ein Gitter, das den Eintritt diesen Schädlingen in den Bienenstock
verhindert.
Die westliche Honigbiene
Die westliche Honigbiene (Apis mellifera)
Wissenschaftliche Klassifikation, Stamm: Gliederfüßer, Klasse:
Insekten, Ordnung: Hautflügler, Unterordnung: Taillenwespen, Familie: echte
Bienen, Gattung: Honigbienen, Binomischer Name Apis mellifera
Die westliche Honigbiene - Apis mellifera hat ursprünglich nur in Europa, Asien
und Afrika gelebt. Erst im 17. Jahrhundert war sie nach Amerika, Australien und
Neuseeland gebracht. Die westliche Honigbiene baut die Nester auf geschützten
Plätzen, die einzelnen Waben sind nebeneinander platziert.
Die westliche Honigbiene hat die größte Wirtschaftsnutzung. Die Zwerghonigbiene
(Apis florea F.) lebt nur in der freien Natur in Asien. Die Riesenhonigbiene (Apis
dorsata F.) lebt in Berggebieten in Indien.
Der Bienenkörper besteht aus drei Hauptteilen: der Kopf, die Brust und das
Hinterleib, die voneinander durch die Verengung abgetrennt sind, die die
Beweglichkeit ermöglicht. Die Stütze der Muskulatur sichert die das Innenskelett.
Die Biene hat zwei Facettenaugen auf den Kopfseiten und drei einfache Augen auf
dem Gipfel des Scheitels. Im Vergleich mit dem menschlichen Auge unterscheiden
die Bienen schlimmer die Farben. Sie unterscheiden zum Beispiel schlecht die
schwarze Farbe. Zu Unterschied vom Menschen sieht sie jedoch ultraviolette
Farben, was sie gehörig beim Suchen der Blumen nutzt. Zu sehen verwendet sie nur
die Facettenaugen, die einfachen Augen nutzt sie nur zum Lichtreiz. Der
Bienenkopf ist bei der Bienenkönigin herzförmig, bei der Arbeiterin dreieckig
und bei der Bienendrohne kreisförmig.
Die Bienenfühler sind zwei Gliederorgane in der Mitte der Vorderseite des Kopfs.
Auf den Bienenfühlern befinden sich Riech- und Tastorgane. Die Bienenfühler der
Arbeiterinnen sind aus 12 Gliedern, bei den Bienendrohnen aus 13 Gliedern
zusammengesetzt.
Die Bienenbrust hat im Larven-Entwicklungsstadium 3 Brustglieder, in der Reife
hat die Biene die aus 4 Gliedern zusammengesetzte Brust. Beim Umbau der Organe
im Stadium der Puppe hat sich das erste Bauchglied zur Brust verschoben und
wurde zum Bau deren hinteren Teil genutzt.
Die Biene hat 3 Paar Beinen, die nicht nur zur Bewegung, sondern auch zur
Bildung der Ketten mit anderen Bienen, zur Übergabe der Wachsschuppen, zum
Sammeln und zur Lagerung des Blütenstaubs, zum Putzen der Fühler dienen. Die
Bienenbeine tragen auch chemische und mechanische Rezeptoren. Auf dem dritten
Paar der Bienenbeine finden wir Körbchen, darin die Biene den Blütenstaub
sammelt.
Die Biene hat auf den Seiten der Brust zwei Paar der häutigen Flügel. Die Flügel
sind auf der Oberfläche mit einer Menge der kleinen Haare bedeckt. Die Bewegung
der Bienenflügel beim Flug ist so schnell, dass es nicht möglich ist die
einzelnen Schwingungen zu verfolgen. Die Bewegung der Flügel nach oben und nach
unten sichern Brustmuskeln und die Bewegung ist in Form der Acht. Die Biene kann
nicht nur nach vorne fliegen, sondern auch zum Beispiel beim Flug auf dem Platz
zu stehen.
Das Hinterleib der Bienen enthält Verdauungsorgane, Honigmagen, Giftdrüsen,
Luftsack und Stachel. Der Stachel ist am Ende des Hinterleibs hohl und an die
Giftblase angeschlossen. Am Ende des Stachels gibt es ein Häckchen, damit es
nach dem Stich aus der Wunde nicht herausziehen geht. Die Biene nach dem
Herausreißen des Stachels mit der Giftblase später stirbt. Der herausgerissene
Stachel lässt noch eine Weile das Gift in die Wunde. Wenn Sie den Stachel aus
der Wunde an das Häckchen herausziehen, gibt es hier das Risiko, dass Sie den
Giftrest aus der Blase in die Wunde auspressen.
Bienenentwicklungsphasen: Ei, Larve, Vorpuppe, Puppe, Imago.
Das Ei legt die Bienenkönigin in die Arbeiterinnen-, Drohnen- oder Mutterzelle.
In die Bienen- und Mutterzelle legt die Biene befruchtete Eier, in die
Drohnenzelle legt sie die unbefruchteten Eier. Die Eier sind weiß,
stäbchenförmig, leicht gekrümmt, 1,3 – 1,8 mm lang und haben das Gewicht um
0,130 mg.
Die Bienenlarve ähnelt einer Biene gar nicht, weil sie zuerst die ganze völlige
Metamorphose durchlaufen muss. Den Körper der Bienenlarve bilden der Kopf und 13
Glieder. Die Larve hat weiße Glanzfarbe. In ersten Stunden ist sie etwa 1,5 –
2,0 mm lang. Die Larven sind in den Zellen mit dem Bauch hinein zusammengerollt
und im Laufe der Zeit richten sie sich auf bis sie fast das ganze Volumen der
Zelle ausfüllen.
Die Vorpuppe hat in der Mutterzelle den Kokon nur auf den Seiten und in dem
oberen Teil der Zelle gebildet. Die einzelnen Teile des äußeren Teils des
Körpers der Vorpuppe beginnen schon in die Formen wachsen, die der reifen Biene
ähnlich sind.
Das Stadium der Puppe dauert bei der Mutter 5 Tage und bei den Arbeiterinnen und
Drohnen 8 Tage. Während der Vermummung beginnt die Verwandlung der inneren
Organe. Die reife Biene, Mutter oder der Drohne kriechen aus der Zelle nach dem
Ausbeißen deren Deckel heraus.
Die Bienen leben in der Gemeinschaft, die man als das Bienenvolk bezeichnet.
Jedes Bienenvolk enthält eine Königin, viele Arbeiterinnen und eine gewisse Zahl
der Drohnen. Die Zahl der Drohnen hängt von der Stärke des Bienenvolks, von der
Erreichbarkeit des Blütenstaubs und von der Jahreszeit ab. Die einzelnen
Mitglieder des Bienenvolks sind an sich abhängig.
Die Königin hat die Aufgabe die Eier zu legen, womit sie die Erneuerung des
Bienenvolks sichert. Die Drohnen befruchten die Königin und im Bedarfsfall
helfen sie die Bienenfrucht zu wärmen. Die Arbeiterinnen üben für das Bienenvolk
alle notwendigen Arbeiten aus, wie zum Beispiel: Suchen und Bringen der Nahrung
– also des Nektars, des Honigtaus, des Blütenstaubs, Wassers; Bearbeitung des
Honigs aus dem Nektar und dem Honigtau; Konservierung des Blütenstaubs; Bau der
Waben; Fütterung der Königin, der Drohnen und der Frucht; Bewachung des Eingangs
in den Bienenstock; Aufräumung und Reinigung; Belüftung und Einhaltung der
richtigen Temperatur im Bienenstock und eine Reihe der anderen Tätigkeiten.
Die Königin ist die Bienenweibchen, die als die einzige von dem Bienenvolk
entwickelte Geschlechtsorgane hat. Die Königin unterscheidet sich von den
Arbeiterinnen auch in ihren größeren Maßen. Die Königinnen messen 20 – 25 mm und
ihr Gewicht nach dem Schlupf bewegt sich innerhalb 175 – 240 mg. Die befruchtete
Königin wiegt 225 – 290 mg. Die Bienenkönigin nimmt auch keineswegs auf den
Arbeiten im Bienenstock teil. Der Stachel der Königin ist nicht nur an der
Verteidigung angepasst, sondern funktioniert es vor allem als der Legestachel
fürs Legen der Eier. Die Arbeiterinnen kümmern sich ständig um die Königin und
füttern sie das ganze Leben mit dem sog. Weiselfuttersaft, was die Absonderung
der Rachendrüsen der jungen Bienen ist.
Die Entwicklung der Bienenkönigin ist am Anfang ähnlich der Entwicklung der
Arbeiterin, nur die Larve der Königin bekommt den Weiselfuttersaft in einer
größeren Menge als die Arbeiterinnen. Die Königin kriecht am 16. Tag von der
Verlegung des Eies in die Mutterschale aus. Gleich nach dem Schlupf kommen die
Arbeiterinnen um sie zu füttern. Wenn sie nach dem Schlupf im Bienenstock eine
andere Bienenkönigin findet, beginnt zwischen ihnen der Kampf, dabei die
schwächere gewöhnlich umkommt.
Das Schwärmen ist natürliche Weise der Vermehrung der Bienenvölker. Beim
Schwärmen teilt sich das Bienenvolk auf zwei Teile. Die alte Königin fliegt mit
dem ersten Schwarm hinaus und lebt sich in einer ausgesuchten Höhle ein. Ein
starkes Bienenvolk kann auch mehrmals in einer Saison schwärmen.
Die Bienenkönigin produziert ein Pheromon, das die Arbeiterinnen aus der Königin
belecken und es weiter eine der anderen übergeben. Wenn die Königin nicht im
Bienenvolk wird, so stellen sie es fest und beginnen die Notweiselzellen zu
bauen.
Die Bienenarbeiterinnen sind Weibchen, die unentwickelte Geschlechtsorgane haben.
Die Arbeiterinnen wachsen bis zur Größe 12 – 14 mm und ihr Gewicht bewegt sich
um 100 mg. Sie kriechen aus den befruchteten Eiern aus und in der Haupttracht
befindet es sich im Bienenstock 30 000 – 50 000, in der Zeit der Winterruhe 10
000 – 20 000.
Die Arbeiterinnen kriechen am 21. Tag aus. Nach dem Schlupf werden sie für drei
Tage die Bienenputzer, deren Aufgabe ist die Zellen zu putzen und sie für die
Königin zum Legen vorzubereiten. Am 4. bis 6. Tag beginnen sie sich um die
Larven zu kümmern und sie zu füttern. Am 6. bis zum 12. Tag haben sie die
Aufgabe die Königin mit dem Futtersaft zu füttern. Am 12. bis zum 21. Tag werden
sie zu Bauern, die die Waben bauen. Im folgenden Entwicklungsstadium beginnen
sie am 18. Tag das Flugloch zu überwachen und endlich vom 21. Tag beginnen sie
fliegen. Dann bringen sie in den Bienenstock die Nahrung und Wasser. Die
Lebensdauer der Bienen hängt von der Ernährung und von der Menge der Arbeit ab.
In der Zeit der Tracht erreichen die Bienen 30-40 Tage. In der Zeit der
Winterruhe kann es bis zu 6 – 8 Monate sein.
1. Tag – Vorbereitung für die Königin zum Legen
4. Tag – Brutamme, Versorgung der Nahrung für die Larven
6. Tag – Ammenbiene, Fütterung der Königin mit dem Futtersaft
12. Tag – Baubiene, Bauern des Bienenwerks
18. Tag – Überwachung des Fluglochs in den Bienenstock
21. Tag – Feldbiene, Beförderung der Nahrung in den Bienenstock
Wenn das Bienenvolk die Königin verliert und eine neue aufziehen nicht kann,
kommt es zur gegenseitigen Fütterung der Arbeiterinnen mit dem Futtersaft, der
die Aktivierung deren Eierstöcke verursacht. Eine solche Biene ist aber nicht
fähig sich mit dem Drohne zu paaren, darum legen sie die unbefruchteten Eier,
daraus die Drohnen auskriechen.
Der Drohne ist der Bienenmännchen. Er misst 15 – 17 mm und wiegt um 220 mg und
hat keinen Stachel. Die Drohnen kriechen aus den unbefruchteten Eiern aus. Die
Drohnen leben gewöhnlich nur in der Sommerzeit. Es kann sie ein paar Hunderten
bis ein paar Tausenden sein. Am Ende Sommer sind sie aus dem Bienenstock
vertrieben.
Bienenkrankheiten
Krankheiten der Frucht: Virose, Faulbrut, Fäule, Verkalkung,
Varroose
Krankheiten der reifen Bienen: Virose, Nosematose, Tracheenmilbe, Varroose, der
Kleine Beutenkäfer, Intoxikation
Leute züchten die Bienen zur Gewinnung der Bienenprodukte, wie zum Beispiel
Honig, Wachs, Propolis, Futtersaft, Gift, Blütenstaub und zum Bestäuben.
Die Geschichte der Imkerei
Das Alter unserer Honigbiene war nach unseren paläontologischen Funden auf ungefähr 25 Millionen Jahre bestimmt, der Mensch Homo Sapiens ist dabei auf der Erde etwa 100 000 Jahre. Das Aussehen der damaligen Bienen hat sich vom Aussehen der heutigen Honigbiene nicht viel unterschieden.
Die Leute haben schnell begriffen, dass die Wildbienen, die ursprünglich in hohlen Bäumen, Felsennischen und anderen gestützten Höhlen gelebt haben, können Nutzen bringen. Auf einem Gemälde in der spanischen Höhle Bicorp in der Nähe von Valencia können wir Frauenfigur sehen, die umschwärmt von Bienen aus der Höhle im Felsen eine Wabe herauszieht.
Der älteste Zeichennachweis davon haben wir von der paläolithischen Zeit etwa vor 15 000 Jahren. Es geht um eine Zeichnung aus der Höhle Cuevas de Araña, die sich beim Dorf bei Bicorp in Spanien befindet. In der Gruft des Rechmire wurde die Zeichnung aus dem Jahr 1450 vor unserer Zeitrechnung gefunden, die zwei Figuren bei der Entnahme des Honigs aus Tonbienenstöcken veranschaulichen – dabei benutzen sie den Rauch. Die Ägypter haben die Bienenstöcke in Form der Tonzylinder hergestellt, den wir bisher auf dem Gebiet des heutigen Algeriens oder Griechenlands begegnen können.
In Schlesien bei der Gemeinde Cszarnowasy war schon im Jahr 1901 im Flussbett der Oder ein sehr gut erhaltene Beute gefunden, deren Alter man auf die 1. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung abschätzt. Die Beute war etwa 5 m über den Wurzeln des Eichenstamms, sie war daraus weggeschnitten und im Dzierzon-Museum in Kluczbork gelegt. Der Fund beweist die entwickelten Beuten in dieser Zeit auf dem Gebiet, das von Slawen bewohnt wurde.
Die Haus- oder Gartenimkerei haben so genannte Zeidler durchgeführt und sie haben die Bienenvölker meistens in Blöcken oder Klotzbeuten, weniger dann in Bienenkörbe gezüchtet (die waren nämlich die Domäne der germanischen Einwohner).
Die Geschichte der Imkerei in Europa
Zuerst haben Leute die zufällig entdeckten Wildbienenvölker gewählt, den sie den Honig weggenommen haben. Im Laufe der Zeit haben sie die Bäume mit den Wildbienenvölkern gekennzeichnet.
Die Beute ist eigentlich ein überdachter Klotz mit Wildbienen. Die Klötze mit den Nisthöhlen haben dann Leute näher zu ihrer Behausung übertragen. Dank der Faulheit der Zeidler hat so die Imkerei entstanden.
Die Klotzbeute ist verbesserte Beute, darin man das Türchen geschaffen hat, um darin besser zu geraten. Jedes Jahr haben dann die Bienenzüchter die Hälfte der Waben herausgeschnitten.
Die anstrengende Erzeugung der Bienenbehausung aus dem hohlen Stamm wurde durch Stroh- und Bretterbienenbehausungen ersetzt. Die Erfindung der Rähmchen, Honigschleudern und die Erfindung des Bienenabstands hat dann bedeutend die Honiglese erleichtert.
Für den einfacheren Zugang zu den Rähmchen haben die Bienenzüchter so genannte Ansatzbienenstöcke ausgedacht. Diese Bienenstöcke haben abtrennbare Stöcke und man kann sie leicht zerlegen. Dank dem Zugang von oben ist die Arbeit mit dem Bienenvolk viel leichter.
Die Zeitachse der Entwicklung der Imkerei: zufälliges Ausheben der Bienennester, Zeidlerei, Klotzbienenzucht, durch die Hintertür zugängliche Bienenstöcke, zerlegbares Werk, Ansatzbienenzucht
Die Entwicklung der Bienenstöcke und Rahmenmaße
Es war schon gesagt, dass ursprünglich die Bienen in hohlen Bäumen gelebt haben.. Die Zeidler haben die Bäume gesucht und den Honig daraus weggenommen.
Später haben sie die Stämme mit den Bienenvölkern geschlagen und näher zum Haus gebracht. Der erste Bienenstock war ein Ständer, der Zeidler hat die Klotzbeute vorbereitet, hat in den Klotz eine Höhle ausgehauen. Über die Höhle hat er in der Mitte der Klotzlänge ein 4 Zoll breites Brett angenagelt, darin er das Flugloch ausgestemmt hat. Die Bienenzüchter haben den Schwarm auch in die waagrecht gelegten Klötze angesiedelt.
Eine weitere Entwicklung hat den Kreisbienenkorb gebracht. Die ganze Zusammenstellung hat der Deckel gesperrt, der genauso aus Stroh hergestellt wurde. Die Klotzbeuten und die Bienenkörbe hatten den Nachteil, dass die Kontrolle des Bienenvolks ohne die Beschädigung nicht möglich war.
Im Jahr 1853 hat Jan Dzierzon das Bienenwerk auf den Balken erfunden, die 1 Bienenzoll breit und ¼ Bienenzoll stark waren. Diese Balken konnte man aus der Bienenbehausung herausnehmen und wieder zurück aufhängen. So hat der sog. „Dzierzon-Bienenstock“ entstanden.
Den Dzierzon-Bienenstock hat Baron Berlepsch vervollkommnet, er hat die Bienenzucht auf dem „Ständer“ gewählt, dem er drei Stöcke gegeben hat und dafür er Rähmchen konstruiert hat. Mit der Erfindung der Rähmchen hat die Zerlegbarkeit den Gipfel erreicht. Berlepsch hat sein Ständer, der innen 9 ½ Zoll breit ist, auf drei gleich hohe Teile, daraus er die 2 unteren für den Zeugungsplatz und den dritten höchsten, 9 ¾ Zoll hohen, für den Honigraum bestimmt hat. Zwischen beide diese Räume hat er bewegliche Trennwand gelegt. Diese Bienenbehausung hat man „Berlepsch-Bienenwohnung„ genannt.
Nach Berlepsch hat die Vervollkommnung Dathe versucht. Statt 2 Stöcke im Zeugungsplatz hat er das 14 Zoll lange Rähmchen und der 14 ½ Zoll hohe Honigraum gemacht. Jedoch im Laufe der Zeit hat er die Nutzlosigkeit der großen Honigräume erkannt und hat es um die Hälfte verkleinert. So hat er die Bienenwohnung mit zweierlein Rähmchen erbaut, die groß für den Zeugungsplatz und klein für den Honigraum waren.
In Amerika hat Langstroth den sog. „amerikanischen“ Ständer zusammengestellt. Auf die oberen Ränder des Ansatzes hat man die 10 ½ Zoll hohen und a 20 ½ Zoll breiten (27,5 cm hohen und 53,2 cm breiten) Rähmchen aufgehängt. In der Bienenwohnung hat es 10 solchen Rähmchen gegeben. Man hat Bienenkasten benutzt, die man auf die Rähmchen des Zeugungsplatzes gestellt hat. Sie konnten bis zu 1 Kg Honig fassen. Im Herbst hat man die Bienenkästen beseitigt und den Zeugungsplatz mit eingewachstem Leinen und Strohmatte zugedeckt. Die Bienenvölker in den Langstroth-Bienenwohnungen haben sehr gut überwintert, weil sie auf langen und großen Rähmchen gesessen haben. Mit der Zeit wird so diese Bienenwohnung die verbreitetste in der Welt...
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